Was sollte ein Windsurf-Anfänger auf jeden Fall beachten?

Wer kennt nicht die fantastischen Bilder aus Hawai, Bali oder anderen Surfer-Paradiesen. Windsurfen an einem weißen Strand, Sonne im Gesicht und das sanfte Rauschen des Meeres im Ohr – was gibt es Schöneres?

Doch bevor man sich dieses Traumziel erfüllen kann, gilt es die ersten Surfsteps zu meistern. Und da ist die Frage nach dem WHERE und dem HOW gar nicht so unwesentlich. Denn darauf kommt es schließlich an, wenn man den Traumurlaub und damit den perfekt Surfspot finden möchte.

Beliebte Windurfziele in Europa

Es muss nicht immer Hawai sein, denn auch in Europa kommen Windsurffans auf ihre Kosten. Egal ob Gardasee, Nordsee, Ostsee oder Atlantik, in Europa gibt es unzählige Surfspots, die sich für Anfänger eignen.

Wer im Urlaub gerne die Sonne genießt und das ganze Jahr über Windsurfen möchte, der ist am Gardasee gut aufgehoben. Bei milden Temperaturen kann man hier von März bis November Windsurfen. Die besten Bedingungen findet man aber in den Monaten Mai, Juni, September und Oktober vor.

Auch die Nordsee bietet mit ihren zahlreichen Inseln und Halbinseln ideale Bedingungen für einen Windsurfurlaub. Die Insel Sylt gilt dabei als Windsurf-Hochburg und ist bei Anfängern und Profis gleichermaßen beliebt. Im Sommer kann man hier bei besten Bedingungen Windsurfen, im Winter stehen dann die Kite-Spots im Fokus.

Ebenfalls ein beliebtes Ziel für Windsurfer ist die Ostsee. Hier gibt es zahlreiche Surfspots, an denen man sich das Surfen beibringen lassen oder seine Fähigkeiten verbessern kann. Die Insel Fehmarn ist dabei besonders beliebt, da sie sowohl für Anfänger als auch für Profis die perfekten Bedingungen bietet.

Doch auch der Atlantik ist ein beliebtes Reiseziel für Windsurfer. Wer es etwas ruhiger mag und die Einsamkeit sucht, der ist auf den Kanarischen Inseln genau richtig. Hier gibt es zahlreiche Surfspots, an denen man ungestört Windsurfen kann.

Wann, wo surfen?

Jeder Surfspot ist anders und für jeden Windsurfspot gibt es die ideale Zeit zum Surfen. Während am Gardasee die beste Zeit zum Surfen eher vom Frühjahr bis Oktober ist, kann man am Atlantik je nach Vorlieben in Sachen Wellen und Wetter das ganze Jahr über Windsurfen.

Auch die Wahl des Surfspots hängt von den eigenen Fähigkeiten ab. Während Anfänger eher ruhige Gewässer bevorzugen sollten, sind für Profis wellige oder gar rauhe Gewässer die erste Wahl.

Eine weitere wichtige Frage ist die nach dem Equipment. Denn auch hier gibt es große Unterschiede. So gibt es spezielles Windsurfing-Equipment für Anfänger und Fortgeschrittene. Auch die Wahl des Boards ist entscheidend, denn hier gibt es zahlreiche unterschiedliche Varianten. Für Anfänger ist ein Board mit mehr Volumen besser geeignet, weil es stabiler ist und leichter zu handhaben ist.

Für Anfänger geeignete Surfspots

Wenn man das Windsurfen erlernen möchte, ist es wichtig, den richtigen Surfspot zu finden. Denn nur an einem Spot, der die perfekten Bedingungen für Anfänger bietet, kann man sich das Surfen in Ruhe beibringen lernen. Die folgenden Kriterien sollten daher bei der Suche nach dem perfekten Surfspot für Anfänger berücksichtigt werden:

  • -Die Wasseroberfläche sollte möglichst glatt sein, damit man sich leicht auf dem Brett halten kann.
  • -Der Wind sollte nicht zu stark sein, damit man das Brett gut kontrollieren kann.
  • -Die Brandung sollte nicht zu hoch sein
  • -Es sollten keine massiven Strömungen vorhanden sein, die das Surfen erschweren.

Die Ausrüstung für das Windsurfen

Wer sich mit dem Thema Ausrüstung noch nicht so gut auskennt, der kann sich in einem Windsurfshop beraten lassen. Hier bekommt man sowohl das Surfbrett als auch das Segel, den Mast und die Finnen. Zudem gibt es spezielle Neoprenanzüge für Windsurfer, die das Surfen bei kühleren Temperaturen ermöglichen. Wer sich mit dem Thema schon etwas länger befasst, kann seine Ausrüstung natürlich auch in einem Onlineshop für das Windsurfen kaufen.

Was braucht man für den perfekten Surfurlaub?

Der perfekte Surfurlaub lebt auch von der richtigen Packliste. Abseits der reinen Surfausrüstung muss man natürlich auch an viele Dinge denken, die man für den Urlaub am Meer eben so braucht. Egal ob Badehose, Bikini, Sonnencreme, Handtuch, etwas zu Lesen oder die Lieblingsmusik – all das gehört in den Surfurlaub. Online finden sich zahlreiche Packlisten, die den idealen Urlaubsbegleiter für den nächsten Surfurlaub darstellen.

Die Kosten für das Windsurfen

Die Kosten für das Windsurfen hängen natürlich von der gewählten Ausrüstung ab. Wer sich alles selbst kaufen möchte, der sollte schon mit Kosten ab 1000 Euro rechnen. Wer sich die Ausrüstung nur leihen möchte, der kann schon für 50-60 Euro pro Tag aufs Wasser gehen.

Wo kann man online einen Surfurlaub buchen?

Online kann man auf zahlreichen Portalen einen Surfurlaub buchen.

Wer sich für eine Pauschalreise entscheidet, der hat meist die Möglichkeit, an einem Surfkurs teilzunehmen. Dieser wird in der Regel von erfahrenen Profis geleitet und bietet die perfekte Möglichkeit, die ersten Surfsteps zu meistern.

Bei einer Pauschalreise ist meist alles inklusive, sodass man sich um nichts kümmern muss. Man muss lediglich anreisen und kann dann direkt mit dem Surfen beginnen.

Welche Alternativen gibt es zum Windsurfen?

Wer den Sport des Windsurfens für sich entdeckt hat, der kann sich auch für andere Surfsportarten entscheiden. Denn neben dem Windsurfen gibt es zahlreiche weitere Surfsportarten, die ebenso viel Spaß machen.

Wer noch etwas mehr Action sucht, der ist beim Kitesurfen genau richtig. Beim Kitesurfen ist man sowohl am Brett als auch Kite befestigt. Kitesurfen erfordert neben Kraft auch eine gute Koordination.

Wer es etwas ruhiger angehen möchte, der kann sich für das Stand-Up-Paddling (SUP) entscheiden. Beim SUP wird man auf einem Surfbrett stehend mit einem Paddel vorwärts bewegt. Durch das Paddeln kommt man schneller voran und hat zudem die Möglichkeit, die Umgebung besser zu genießen.

Beim Wingsurfen wird man mit einem kleinen Flügel (Wing) vorwärts bewegt, den man in der Hand hat. Dieser Flügel ist aber nicht am Brett befestigt. Es gibt für Interessierte beispielsweise  verschiedene Blogs zum Thema Wingsurfen oder Windsurfen, die einem die Sportart näher bringt.

10 Gründe für das Surfen

Egal für welche Art des Surfens man sich entscheidet, Surfen ist ein toller Sport, der viele Vorteile mit sich bringt. Surfen fördert nicht nur die körperliche, sondern auch die geistige Fitness. Zudem kann man beim Surfen die Seele baumeln lassen und entspannen.

Doch Surfen bietet noch viel mehr Vorteile, weshalb es sich lohnt, den Sport des Windsurfens für sich zu entdecken.

  • -Surfen verbessert die Ausdauer
  • -Surfen stärkt die Muskulatur
  • -Surfen trainiert die Koordination
  • -Surfen fördert die Konzentration
  • -Surfen ist ein geselliger Sport
  • -Surfen entspannt
  • -Surfen macht glücklich
  • -Surfen fördert den Ehrgeiz
  • -Surfen ist abwechslungsreich

Zusammenfassung

Wer sich den Traum vom perfekten Surfspot erfüllen möchte, der sollte zunächst einmal überlegen, worauf es einem persönlich ankommt. Denn die Welt des Surfens bietet unzählige Möglichkeiten und jeder Spot hat seine ganz eigenen Vor- und Nachteile.

Wer sich für das Windsurfen entscheidet, der sollte sich sowohl online als auch in einem spezialisierten Fachgeschäft beraten lassen. Hier bekommt man sowohl das Surfbrett als auch das Segel, Wing, den Mast und die Finnen. Zudem gibt es spezielle Neoprenanzüge für Windsurfer, die das Surfen auch bei kühleren Temperaturen ermöglichen.

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